Sven Dietrich
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Positionspapier IG E Herbst 2016

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Die Interessengemeinschaft Elektrifizierung Nürnberg – Bayreuth/Cheb fordert die schnellstmögliche Elektrifizierung und Modernisierung der Franken-Sachsen-Magistrale. Dies ist Voraussetzung für schnelle und umsteigefreie Verbindungen sowie für einen umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Bahnverkehr. Der Streckenabschnitt Reichenbach (Vogtland) – Hof ist seit 2013 in Betrieb.

Lückenschluss mit höchster Priorität: Aufnahme der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale in den Vordringlichen Bedarf des neuen Bedarfsplans Schiene

Vordringliche Fortführung des Vorhabens ABS Nürnberg – Marktredwitz – Hof / Grenze D/ČZ (-Prag) im Zuge der Franken-Sachsen-Magistrale, Beginn der Elektrifizierung im Abschnitt Marktredwitz – Hof – Grenze D/ČZ vor 2020.

Ergänzung durch den zweigleisigen Ausbau Schnabelwaid – Bayreuth und die Elek-trifizierung Schnabelwaid – Bayreuth – Oberkotzau/Hochstadt-Marktzeuln zur Einbeziehung der Stadt Bayreuth in die Franken-Sachsen-Magistrale.

Rasche Fortsetzung der Planungen zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale

Streckenabschnitt Hof – Marktredwitz – Grenze D/ČZ:

Schnellstmöglicher Beginn der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Abschnitt Marktredwitz – Grenze D/ČZ

Streckenabschnitt Nürnberg – Marktredwitz:

Schnellstmöglicher Abschluss der Vorplanung bis Ende 2017 und Beginn der Entwurfs- und Genehmigungsplanung

Ausreichender Lärmschutz

Da mit der Elektrifizierung insbesondere im Abschnitt Hof – Marktredwitz (Teil des „Ostkorridors“ für den Seehafenhinterlandverkehr) eine Zunahme des Schienengüterverkehrs prognostiziert wird, soll der Lärmschutz nach Neubaustandards gewährleistet werden können, wie von den Bundestagsfraktionen der CDU/CSU und SPD zur „Menschen- und umweltgerechten Realisierung europäischer Schienennetze“ am 26.01.2016 beantragt.

Neigetechnikausbau Marktredwitz – Eger

Ausrüstung der gesamten Bahnstrecke Nürnberg – Prag für den Einsatz von Neigetechniktriebwagen gemäß der deutsch-tschechischen Vereinbarung von 1995 zum Ausbau dieser Eisenbahnverbindung.

Bündelung der Baumaßnahmen im Pegnitztal

Der Bau der unmittelbar aufeinander folgenden Pegnitzbrücken und Bahntunnel im besonders sensiblen Talabschnitt Enzendorf – Velden muss gebündelt werden. Damit werden Bauzeit und Kosten erheblich reduziert, ebenso die Belastungen für Anwohner und Gäste, Bahnnutzer und Bahnunternehmen sowie Natur und Umwelt.

Bayreuth, den 07.10.2016

Quelle: http://saechsisch-bayerisches-staedtenetz.de/beitrag/Positionspapier_IG_E_Herbst_2016